Adherence-Competence-Center - Aktuelle Projekte
| Projektverantwortliche | Prof.
Dr. Th. Wilke, Sabrina Müller |
| Projektteam | Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH durchgeführt. Sie wird durch einen mit externen Experten besetzten Steering Board koordiniert. |
| Projektinhalt |
Repräsentative Daten zur Versorgung/Versorgungspfaden von Patienten mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration (feuchter AMD) in Deutschland fehlen ebenso wie eine allgemein anerkannte Definition von etwaiger Non-Persistence (NP) oder Non-Adherence (NA) in Bezug auf die von Leitlinien empfohlene Anti-VEGF-Injektionstherapie sowie eine Quantifizierung von NA-/NP-Ursachen und -Konsequenzen. Diese nicht-interventionelle multizentrischen Kohortenstudie verfolgt das Ziel, repräsentativ die Versorgung von Patienten mit feuchter AMD darzustellen und die beschriebenen Datenlücken zu schließen. |
| Projektabschluss | Erste Studienergebnisse werden Anfang 2013 erwartet. |
| Projektverantwortliche | Prof. Dr. Th. Wilke, Antje Groth |
| Projektteam | Die Studie wird gemeinsam mit dem WINEG, dem wissenschaftlichen Institut der Techniker Krankenkasse, durchgeführt. |
| Projektziele | Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe von umfangreichen patientenbezogenen anonymisierten Daten der TK Anhaltspunkte für das Ausmaß, die Ursachen und etwaige Konsequenzen (Outcomes) von Non-Persistence bei Diabetes-Patienten zu identifizieren. Non-Persistence wird dabei auf die Medikamenteneinnahme bezogen. |
| Projektergebnisse | Ergebnisse werden Ende 2011 erwartet. |
Adherence-Competence-Center - Abgeschlossene Projekte
| Projektverantwortliche | Prof. Dr. Th. Wilke, Sabrina Müller |
| Projektteam | Die Studie wurde teilweise in IPAM-Eigenregie und teilweise in Zusammenarbeit mit der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG durchgeführt. |
| Projektziele | Ziel der Studie war es, in verschiedenen Elementen auf konzeptionell-empirischer Basis genauer zu verstehen, warum Patienten mit chronischen Erkrankungen non-adherent bezüglich der Arzneimitteleinnahme sind und welche Maßnahmen größtmögliche Erfolgschancen versprechen:
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| Projektergebnisse | Das IPAM fand heraus, dass etwa 35-40% der Patienten als non-adherent beschrieben werden kann. Die Studie zeigt, dass die Existenz von sogenannter intentional NA deutlich mehr Einfluss als alle anderen ursächlichen Faktoren hat. Positive Medication-Beliefs, eine positive Stimmung und eine gute Arzt-Patient-Beziehung reduzieren das NA Risiko. Darüber hinaus haben Patienten, die selbst in der Lage sind, die Medikamente richtig einzunehmen, eine reduzierte Wahrscheinlichkeit von NA. Ein zusätzliches Risiko haben Patienten, die chronisch krank sind. Liegen keine anderen Ursachen vor, ist bei diesen Patienten die Wahrscheinlichkeit von NA 10,4%. Bei Patienten die alle identifizierten Ursachen von Risiken aufzeigen, erhöht sich die Rate auf 93,9%. |
| Publikation | T. Wilke, S. Müller, DE Morisky (2011). Towards identifying the causes and combinations of causes increasing the risks of non-adherence to medical regimens; the combined results of two German self-report surveys, in: Value in Health (angenommen; in Publikation). |
| Projektverantwortliche | Prof. Dr. Th. Wilke, Antje Groth |
| Projektteam | Die Studie wird gemeinsam mit dem WINEG, dem wissenschaftlichen Institut der Techniker Krankenkasse, durchgeführt. |
| Projektziele | Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe von umfangreichen patientenbezogenen anonymisierten Daten der TK Anhaltspunkte für das Ausmaß, die Ursachen und etwaige Konsequenzen (Outcomes) von Non-Adherence bei Diabetes-Patienten zu identifizieren. Non-Adherence wird dabei sowohl auf die Medikamenteneinnahme als auch auf sonstige krankheitsbezogene Verhaltensweisen bezogen. |
| Projektergebnisse | Erste Ergebnisse der Analyse werden in der zweiten Jahreshälfte 2010 erwartet. |
| Download | Poster |
| Projektverantwortliche | Prof. Dr. Thomas Wilke, Prof. Dr. Kai Neumann, Sabrina Müller |
| Projektteam | Das Projekt wurde gemeinsam mit der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG sowie über 22 Zentren für Hüft- und Kniegelenkendoprothetik (Akutkliniken, Reha-Kliniken und ambulante Reha-Zentren) durchgeführt. |
| Projektinhalt | Die IPAM-Präferenzbefragung zur Thromboseprophylaxe hat gezeigt, dass Patienten eine statistisch signifikante Präferenz für die orale Thromboseprophylaxe haben. Im Rahmen dieser Studie soll geprüft werden, ob Präferenzunterschiede zwischen alternativen Gabeformen der Thromboseprophylaxe auch Effekte auf die patientenspezifische Compliance/Adherence haben. Die Adherence-Messung erfolgt in einem Multiindikatorenkonzept mit 6 unterschiedlichen Messkonzepten. Für die Patienten, die Non-Adherence zeigen, werden in einem multivariaten Ansatz etwaige Erklärungsfaktoren für die Non-Adherence identifiziert. |
| Projektergebnisse | Für 90% aller Befragten war die ambulante Thromboseprophylaxe relevant. Von diesen Patienten waren je nach Indikator 13 - 21% nonadherent und verabreichten sich zwischen 38 - 53% ihrer NMH-Injektionen nicht. Die multivariate logistische Regression zeigte, dass Patienten mit einer ambulanten Rehabilitation eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit für Non-Adherence haben. Des Weiteren steigt die Non-Adherence-Wahrscheinlichkeit mit jedem zusätzlichem Tag zwischen Akut- und Rehabilitationsaufenthalt. |
| Publikation | T. Wilke, J. Moock, S. Müller, M. Pfannkuche, A. Kurth (2010). Non-Adherence in outpatient prophylaxis after major orthopedic surgery, in: Clinical Orthopedics and Related Research, DOI: 10.1007/s11999-010-1306-8; 5-year impact 2.319. |
| Projektteam | Das Projekt wurde in Eigenverantwortung des IPAM unter Mitwirkung der GEHE Pharma Handel GmbH durchgeführt. |
| Projektinhalt | Ausgangshypothese des Projektes war, dass die Umsetzung von Rabattverträgen im deutschen Arzneimittelmarkt zu Prozesskostenerhöhungen führt. Diese Hypothese exemplarisch am Beispiel einer Apotheke und eines pharmazeutischen Großhändlers anhand detaillierter Sortiments- und Prozessanalysen zu untersuchen war Ziel des Projektes. |
| Publikation | T. Wilke, K. Neumann (2008). Rabattverträge – ökonomische Folgen für Apotheken, in: DAZ, 148, Nr. 14, S. 1447-1451 Download |